Hallo liebe Hundefreunde und, nehmt es uns nicht übel, ein besonderes "wau wau" allen Freunden des Berner Sennenhundes.

So, nun erst einmal zu unseren Bernern.

Der Erste war unsere Hündin Bonny, sie war ein Berner wie wir ihn uns gewünscht haben. Eine treue und gutmütige Seele, immer freundlich und gehorsam. Sie begleitete uns überall mit hin, auch auf unseren Urlaubsreisen durfte sie nicht fehlen. Diese haben wir seiner Zeit mit dem Wohnwagen gemacht haben, was ihr auch super gefallen hat. Leider kam der Abschied viel zu schnell, ein Lungentumor machte sie in kürzester Zeit so krank, das wir sie mit nur 7 Jahre gehen lassen mussten.
 
Da dieser Verlust, ein großes Loch in unserer Familienleben gerissen hatte, entschlossen wir uns dann doch sehr schnell zur Anschaffung einer Nachfolgerin. So kam Cira ins Haus und die Familie war wieder komplett. Gut, an die “Babyzeit” mußte man sich erst wieder gewöhnen, wenn man eine so gut erzogene ältere Dame hatte. Aber die Zeit ging so schnell voran und ruck zuck war auch Cira eine wirklich tolle treue Bernerin. Was uns immer wieder beeindruckt hat, war ihre behutsame und beschützende Art Kindern gegenüber. Sie konnte es gar nicht haben, wenn diese weinten oder Streitigkeiten hatten. Dann hat Sie sich tröstend dazugesellt und Streithähne hat Sie mit bellenden Körpereinsatz, indem Sie sich dazwischen gestellt hat, getrennt. Aber natürlich ohne jemanden weh zu tun. Es war eine wirkliche Seele von Hund, darum war auch der Abschied nach 10 1/2 Jahren sehr sehr schwer. Da aber die hintere Hüfte ein Gehen und Aufstehen nicht mehr ermöglichte, hatte Sie es verdient, ohne Leiden in den Hundehimmel zu kommen.

 Es begann eine harte Zeit ohne Hund, denn wir hatten uns vorgenommen, vorerst keinen wieder anzuschaffen, da die Kinder außer Haus bzw. auch im Arbeitsleben stehen und auch wir (Frauchen u. Herrchen) berufstätig sind (Frauchen 4-tägig halbtags). So waren unsere Bedenken, dass wir einem neuen Hund nicht die zeitliche Zuneigung geben könnten, die er braucht.
Doch schon nach ein paar Monaten, nein ehrlich gesagt, nach ein paar Wochen waren wir mit unserer auferlegten Entscheidung so unglücklich und unzufrieden, dass das ganze familiäre Leben durcheinander und von einer Lustlosigkeit geprägt war. Man sehnte sich selbst nach einem (Hunde-)Spaziergang bei Regen mit Sturm und kalten Händen, denn so ohne blieb man faul im Haus. Ach es war grausam, nach Hause zu kommen und keiner springt hinter der Tür mit freundlichem Bellen hoch. Wie sollte es nur weitergehen, insgeheim war jedem für sich klar, so jedenfalls nicht. Bloß wie sage ich es dem Anderen. Ich glaube, wir waren alle froh, als sich “Frauchen” immer mehr im Internet Berner-Inserate und Infoseiten angesehen hat. Dann war der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt getan, wir konnten nun alle unsere Sehnsucht nach einer neuen Bernerin offenlegen.
Die Suche begann, es waren ja schon immerhin 5 einsame Monate vergangen. Zuerst haben wir in den Tierheimen im weiteren Umkreis nachgefragt, da wir auch gern ein schon ausgewachsenes Tier genommen hätten. Aber Fehlanzeige, in der ganzen Zeit keine Hündin zu finden. Gleichzeitig hat Frauchen, sie leitete die Hauptsuche, im Internet stunden- besser tagelang Bernerseiten sowie Inserate durchstöbert. Da gibt es vielleicht einen Haufen von dubiosen Händlern und Vermittlern, denen man in die Hände fallen kann, wenn man überhastet und unkontrolliert kauft. Aber zu Glück sind auch die Guten im Netz, so hat Frauchen einen Verein im Internet gefunden, den sie weiter unten auf dieser Seite näher vorstellt. Leider konnten wir zu unserem Zeitpunkt hier nicht fündig und glücklich werden, da keine passende Hündin zur Vermittlung stand. So haben wir uns auf eine Anzeige einer Familie gemeldet, die Welpen aus einer Hobbyzucht zu verkaufen hatte. Der Kontakt war schon sehr freundlich und die uns gemailten Bilder machten uns ganz heiß, die kleinen, es war ein 5-er Wurf mit 2 Hündinnen, zu sehen. Endlich Sonntag, auf zur Besichtigungsfahrt, zuerst noch ein Wurf bei einer Züchterin angesehen, dann weiter zum Hobbynachwuchs. Als wir schon vor das Grundstück gefahren sind, wunderschön ruhig und ländlich gelegen, hörten wir mehrere Hunde bellen. Ausgestiegen und da kamen sie schon, super, 3 große Berner und in Schlepptau 5 tapsige Kleine hinterher. Es war ein so schönes Bild, diese freilaufenden und in häuslicher Gemeinschaft lebenden Berner zu sehen. So stellen wir uns ein Leben und Züchten mit Hunden vor. Die 3 Großen waren die Mutter, sowie Tochter und Sohn von ihrem 1. Wurf vor einem Jahr. Diese hat die Familie behalten, da Sie es nicht übers Herz bringen konnten, alle weg zu geben. Es war immerhin ein 10-er Wurf. Der Vater lebt ein Dorf weiter und muß auch ein stattliches Tier sein, denn die jährige Tochter und der Sohn sind große kräftige Tiere und schon höher als die Mama. Aber nun kam die Qual der Wahl, dass wir uns hier für einen Welpen entscheiden würden, war ohne Zweifel , aber welche von den Damen sollten wir nehmen. Es war nicht leicht, aber die Entscheidung fiel auf “Paula”, so soll ihr Name bei uns sein. Sie war die etwas kleinere, hatte aber eine Zeichnung, die Frauchen besser gefiel. So nun wieder nach Hause, ohne Hund, denn der mußte noch 2 Wochen da bleiben, bis er 12 Wochen alt war. Das ist auch gut so, denn es werden meistens viel zu junge Hunde abgegeben. Nun folgten 2 lange, lange Wochen bis zum Glück. Aber nun ist es geschafft, unsere Familie ist wieder vollständig .......Paula ist da. Mehr über Paula auf ihrer eigenen Seite >hier<

 

Und dann, was gar nicht geplant war, haben wir im Juni 2008 zusätzlich zu unserer Paula einen zweiten Berner aufgenommen. Unseren “Lord “ Lester, weiteres auf seiner Seite >hier<.